Netzwerk

Spiele-Streaming ohne Portfreigabe

Keine Router-Einstellungen. Kein UPnP. Kein VPN auf beiden Seiten. Der LinkRaze-Agent wählt sich per TLS nach außen — das Streamen deines PCs hängt also nie davon ab, ob das Internet in dein Netzwerk hineinkommt.

Das übliche Problem

Warum Remote-Spielen sonst beim Router endet

Von draußen an einen PC zu Hause heranzukommen ist ein Netzwerkproblem, bevor es ein Gaming-Problem ist.

Eine Portfreigabe stellt eine Tür ins Internet

Eine Portweiterleitung weist deinen Router an, unaufgeforderten Datenverkehr von überall anzunehmen und an einen Rechner in deiner Wohnung zu geben. Das funktioniert, aber du hast jetzt einen dauerhaft offenen Eingang, für dessen Absicherung du verantwortlich bist — und der kaputtgeht, sobald dein Provider deine Adresse wechselt.

UPnP funktioniert nur, wenn dein Router mitspielt

Automatisches Port-Mapping spart dir die manuelle Einrichtung, aber viele Router liefern es deaktiviert aus, setzen es uneinheitlich um oder hängen hinter einem providerverwalteten Gerät, in das du dich gar nicht einloggen kannst.

Mit CGNAT fällt die Option ganz weg

Viele Provider setzen ihre Kunden inzwischen hinter Carrier-Grade NAT, wo du dir eine öffentliche Adresse mit anderen Anschlüssen teilst. Da ist kein Port weiterzuleiten, weil die Adresse nicht dir gehört. Keine Router-Konfiguration behebt das.

Ein VPN geht, ist aber ein weiteres System

Ein Tunnel ins eigene Netz ist der übliche Ausweg, und ein guter. Er bedeutet aber auch Software, die auf beiden Seiten konfiguriert ist und läuft, plus eine Sache mehr, die genau dann klemmt, wenn du dich eigentlich hinsetzen und spielen wolltest.

Der Ansatz

Nur nach außen, von Anfang an

Der ganze Trick steckt in der Richtung, in die die Verbindung geht.

1

Der Agent wählt nach außen

Der Agent auf deinem Gaming-PC öffnet eine TLS-Verbindung nach außen — dieselbe Art Verbindung, die dein Browser aufbaut, um eine Website zu laden. Nichts muss hineinkommen.

2

Es gibt keine eingehende Regel

Weil kein offener Port im Internet lauscht, gibt es nichts weiterzuleiten, nichts offen zu lassen und nichts neu einzurichten, wenn dein Provider deine Adresse wechselt.

3

NAT und CGNAT spielen keine Rolle mehr

Geteilte Adressen und Carrier-Grade NAT brechen eingehende Verbindungen, nicht ausgehende. Genau das, was Portfreigaben scheitern lässt, liegt hier schlicht nicht im Weg.

4

Du verbindest dich über den Browser

Auf der anderen Seite gibt es nichts zu installieren und nichts zu konfigurieren: In jedem modernen Browser anmelden — und die Sitzung ist Ende-zu-Ende mit AES-256 verschlüsselt.

Wer es am meisten merkt

Wenn dir der Router nicht gehört

Mietwohnungen, Wohnheime und WGs

In Studentenwohnheimen und WGs läuft meist ein verwaltetes Netz, in dem niemand das Router-Passwort herausgibt. Ausgehendes TLS braucht es nicht.

Providerverwaltete Anschlüsse und CGNAT

Feste Funkanschlüsse, 5G-Heiminternet und immer mehr Glasfasertarife setzen dich standardmäßig hinter Carrier-Grade NAT. Genau da ist eine Portfreigabe schlicht nicht verfügbar.

Alle, die lieber keine Infrastruktur betreiben

Einen eigenen Streaming-Stack zu betreiben ist eine legitime Entscheidung und gibt dir volle Kontrolle. Es ist aber auch ein System, das du wartest, patchst und debuggst. Wenn dir lieber ist, dass die Verbindung einfach da ist, ist das der Tausch, den das hier anbietet.

FAQ

Häufige Fragen

Nein. Der Agent öffnet von deinem Gaming-PC aus eine ausgehende TLS-Verbindung. Weil die Verbindung von innen startet, gibt es keinen eingehenden Port weiterzuleiten und keine Firewall-Regel hinzuzufügen.
Ja. Carrier-Grade NAT verhindert, dass eingehende Verbindungen deinen PC erreichen — genau das lässt Portfreigaben scheitern. LinkRaze ist nicht auf eingehende Verbindungen angewiesen, eine CGNAT-Adresse ist also kein Hindernis.
Nein. Ein VPN ist ein verbreiteter Weg, einen Rechner zu erreichen, der keine eingehenden Verbindungen annehmen kann. LinkRaze löst dasselbe Problem auf Anwendungsebene, es gibt also keinen Tunnel zu installieren, zu konfigurieren oder auf beiden Seiten am Laufen zu halten.
Meistens ja. Ausgehendes TLS ist dieselbe Art Verbindung, die ein Browser aufbaut, es funktioniert also in den meisten Heim-, Campus- und Büronetzen ohne besondere Konfiguration. Die Ausnahme ist ein Netzwerk, das sämtlichen ausgehenden Verkehr außerhalb einer Freigabeliste blockiert oder inspiziert.
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